Können chronische Schmerzen auf eine neue Weise verstanden werden?
Die meisten Menschen haben schon einmal einen Finger gestoßen, sich den Knöchel verstaucht oder eine Wunde zugezogen. Wenn die Verletzung heilt, verschwinden in der Regel auch die Schmerzen.
Doch warum bleiben die Schmerzen bei manchen Menschen bestehen – lange nachdem das Gewebe verheilt ist?
Das ist eine der Fragen, die zur Entwicklung von AcuNova 2.0 geführt haben.
Wenn die Schmerzen bleiben
Bei einer gewöhnlichen Verletzung sendet das geschädigte Gewebe Schmerzsignale an das Gehirn.
Bei chronischen Nervenschmerzen sieht die Situation anders aus.
Hier kann die Art und Weise, wie das Nervensystem Signale verarbeitet, gestört sein. Dadurch können die Schmerzen fortbestehen, obwohl die ursprüngliche Verletzung längst verheilt ist.
AcuNova 2.0 basiert auf einem Modell, bei dem chronische Schmerzen als ein anhaltendes Signalmuster im zentralen Nervensystem betrachtet werden – ein Muster, das der Körper bisher nicht selbst auflösen konnte.
Kann das Nervensystem einen neuen Rhythmus lernen?
Ich vergleiche es gerne mit Musik.
Ein Orchester klingt nur dann harmonisch, wenn alle Instrumente zusammenspielen.
Wenn ein Instrument weiterhin die alte Melodie spielt, entsteht Unruhe.
Vielleicht kann im Nervensystem etwas Ähnliches geschehen.
Vielleicht geht es bei chronischen Schmerzen nicht nur um die Stelle, an der es wehtut.
Vielleicht geht es auch darum, wie das Gehirn und das Nervensystem weiterhin Signale senden und verarbeiten.
Genau von diesem Gedanken geht AcuNova 2.0 aus.
Mehr als 40 Jahre Erfahrung
Seit mehr als vier Jahrzehnten arbeite ich mit Patienten mit langanhaltenden Schmerzen und entwickle auf der Grundlage klinischer Beobachtungen Behandlungsmethoden.
Diese Erfahrung bildet die Grundlage für AcuNova 2.0 und für die Art und Weise, wie die Methode versucht, chronische Schmerzen und andere chronische Erkrankungen zu verstehen und therapeutisch zu beeinflussen.